Pfotenreflexmassage

Die zur Alternativmedizin gehörende Pfotenreflexzonentherapie ist eine Massagetechnik, die mit Druck auf bestimmte Punkte und Regionen an der Pfote ausgeführt wird.

Entsprechend der Fußreflexzonen-Therapie am Menschen werden auch beim Hund mittels Aktivierung bestimmter Zonen im Pfotenbereich Blockaden im Körper gefunden.
Bei der ersten Behandlung werden alle Zonen an beiden Pfoten durchgearbeitet und auf eine eventuelle Belastung kontrolliert. Bei den folgenden Behandlungen werden nur die belasteten Zonen behandelt.

Zum Verständnis der Methode

Im Fuß haben alle Bereiche des Menschen ihre zugeordneten Stellen, die Reflexzonen, die seine augenblickliche Verfassung bildschirmähnlich im Fuß reflektiert.


Der Schmerz, der durch den speziellen Griff an manchen Stellen am Fuß ausgelöst wird, unterscheidet sich von anderen Schmerzen im Fuß (z.B. orthopädische Probleme) dadurch, dass er meist nur bei gezielter Behandlung der Zonen auftritt und im Laufe einer Behandlungsserie fast immer nach lässt oder ganz verschwindet. Er ist eine Art "Wegweiser" auf der "Landkarte" der Füße, denn er zeigt mir den Weg zu den behandlungsbedürftigen Stellen am Fuß bzw. Pfote des Hundes.


Wenn eine Reflexzone gestört ist, zeigt sich das vor allem am oft überraschenden Schmerz, der durch den therapeutischen Griff ausgelöst wurde.

Die Heil- und Regenerationskraft im Menschen versucht zunächst, alle sich zeigenden Störungen selbst auszugleichen. Wenn ihr dies nicht mehr möglich ist, fordert der "Innere Arzt" Unterstützung an, indem sich die Belastung oder beginnende Krankheit spürbar, d. h. schmerzhaft bemerkbar macht. Beim Hund könnte es eine Lahmheit oder Muskelverspannung sein.


Die Reflexzonentherapie an der Pfote eignet sich besonders bei:

  • Schmerzen und Erkrankungen der Wirbelsäule, Gelenke und Muskulatur
  • Erkrankungen und Belastungen der Nieren und der Blase
  • Schmerzen durch Arthrosen, Spondylose
  • Verdauungsbeschwerden
  • Ausgleich für überängstliche, nervöse Hunde
Die Pfotenreflexzonentherapie ist ein gutes Mittel den Selbstheilungsprozess zu unterstützen.